6. Internationaler Fit to Drive - Kongress in Barcelona (Spanien) am 26. und 27. April 2012
Die Sicherheit im Straßenverkehr hängt zu großen Teilen vom Verhalten der Verkehrsteilnehmer ab. Auf dem 6. Fit to Drive-Kongress diskutieren Verkehrspsychologen, Verkehrsmediziner sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung über Möglichkeiten, die Sicherheit weiter zu erhöhen. Sie befassen sich unter anderem mit:
- Primärprävention in Vorschule, Schule sowie in der Verkehrserziehung und Fahrschule
- Generalprävention durch Gesetze, Rechtspflege und Punkte-Systeme
- Sekundär- und Tertiärprävention mit besonderem Augenmerk auf Verkehrsteilnehmer mit Alkohol- und Drogenproblemen
- Fahreignungsbegutachtung, verkehrspsychologische Beratung, Rehabilitation und Therapie in den EU-Staaten
- Interlocksysteme und Rehabilitation (Alcolock) sowie komparative Studien zur Verkehrssicherheit in Europa
Schwerpunkte des Erfahrungsaustausches bilden die Ausbildung von Verkehrsteilnehmern und die Eignungsvoraussetzungen von Fahrern. Dazu zählen unter anderem deren Verhalten unter Einfluss von Alkohol und Drogen, aber auch der Umgang mit altersbedingten physischen und mentalen Veränderungen. Die Experten diskutieren auch darüber, durch welche Maßnahmen auffällig gewordene Fahrer wieder zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr gebracht werden können.
Reality and Vision - Common problems, European solutions: Unter diesem Motto findet am 26. und 27. April 2012 in Barcelona der 6. Fit to Drive-Kongress statt. Fit to Drive mit Themen rund um Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit wird von verschiedenen wissenschaftlichen sowie fachlichen Organisationen aus Europa veranstaltet. Wie auch in den Jahren zuvor organisiert der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) diese Veranstaltung in Kooperation mit Partnerorganisationen aus dem Gastgeberland. Dies sind in 2012 Editorial Tráfico Vial S.A. – ETRASA, die katalanische Verkehrsbehörde Servei Català de Trànsit (Generalitat de Cataluny), der spanische Psychologenverband (Consejo General de Colegios Oficiales de Psicólogos) und die Psychonomy Research Unit der Universität Valencia.
Der spanische Kongress ist bereits die 6. Station in einer Serie von Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit individueller Mobilität. Fit to Drive ist ein Beitrag zur European Road Safety Charter. Bereits 2004 hatte die EU-Kommission dieses Programm aufgelegt, um Mitgliedsstaaten, Verbände, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu noch mehr Einsatz im Bereich Verkehrssicherheit zu bewegen. So soll die Zahl der Verkehrstoten in der EU gesenkt werden. Der VdTÜV gehörte in Dublin zu den Erstunterzeichnern der Charta. Fit to Drive dient dabei als Forum, auf dem die Teilnehmer über die Entwicklung der individuellen Fahreignung der Verkehrsteilnehmer diskutieren. Individuelle Mobilität muss im Einklang mit den Sicherheitsinteressen der Gesellschaft stehen. Fachleute mit internationalem Ruf wollen hierzu einen europäischen Ansatz entwickeln, der sich dieser Herausforderung annimmt.
Vertreter von EU-Institutionen sowie Experten aus vielen Staaten Europas werden zu folgenden Themen sprechen: Primärprävention in Vorschule, Schule sowie in der Verkehrserziehung und Fahrschule; Generalprävention durch Gesetze, Rechtspflege und Strafpunkte-Systeme; Sekundär- und Tertiärprävention mit besonderem Augenmerk auf Verkehrsteilnehmer mit Alkoholproblemen; Gefährdungsabschätzung in medizinischen und psychologischen Fragen; Fahreignungsbegutachtung, verkehrspsychologische Beratung, Rehabilitation und Therapie in den EU-Staaten; Interlocksysteme und Rehabilitation, komparative Studien zur Verkehrssicherheit in Europa.













